Dortmund

Dortmund, das Tor zur Rhein-Ruhr Region

Marktdaten Dortmund

Immobilienpreise
Dortmund 2016

Die Nachfrage nach Miet- und Eigentumswohnungen ist in den beliebten Stadtteilen von Dortmund wie Kreuz-, Klinik- und Kaiserstraßenviertel unverändert hoch. Eigentum in Dortmunder-Citylagen ist gefragt wie selten. Doch das Angebot an neuen oder sanierten Immobilien ist extrem überschaubar. Weil die Stadt derzeit kein neues Bauland ausweist, erwerben Käufer so gut wie jede Immobilie, die halbwegs günstig liegt, nur um sich das Grundstück zu sichern. Zudem gibt es durch die beliebten Wohnungen in Citylage wenig Interesse an den Randlagen. Dortmund hat auf die Nachfrage reagiert und die Bodenrichtwerte für Wohnbauland in einigen südlichen Stadtteilen um 40 Euro pro Quadratmeter deutlich angehoben, auf mehr als 400 Euro. Im weniger stark nachgefragten Norden Dortmunds kostet Bauland nur halb so viel. Auf das vergangene Jahr betrachtet war die Marktlage für den Teilmarkt Wohnimmobilien in Dortmund insgesamt stark rückläufig. Ein Grund hierfür ist das weiterhin stagnierende Angebot. Insgesamt wurden in 2015 Kaufverträge über 2.741 Wohnimmobilien geschlossen. Dies entspricht einem Rückgang bei den Verkaufszahlen in Höhe von -12,4 % und einem Umsatzrückgang in Höhe von rd. -15,9 Prozent. 


Marktdaten Dortmund

Häuser Dortmund 2016

Im letzten abgeschlossenen Jahr 2015 wurden im Dortmunder Stadtgebiet insgesamt 880 Kaufverträge über Ein- und Zweifamilienhäuser zu einem Gesamtkaufpreis in Höhe von 220 Mio. Euro beurkundet. Im Vergleich zum Vorjahr 2014 entspricht dies einem deutlichen Rückgang bei den Verkaufszahlen in Höhe von -21,5 % und einem Umsatzrückgang von rd. -21 Prozent. Baulücken und freie Grundstücke sind in der Ruhrgebietsstadt mit dem bekannten „Malochercharme“ weiterhin rar gesät. Aus diesem Grund werden ehemalige Brauereiareale oder leer stehende Schulen in Wohnquartiere verwandelt. Die Preise für Neubauten bewegen sich auf einem hohen Niveau. Zu den besten Wohnlagen in Dortmund zählen die noblen Villenviertel im Süden der Stadt. Als gewachsenes Villenviertel in Dortmunds grünem Süden, direkt neben dem Naherholungsgebiet Bittermark, bietet Dortmund-Kirchhörde Exklusivität und Intimität zugleich. Auch die Nachbarstadtteile Dortmund-Syburg, Hombruch und Lückenberg bieten viel Grün und dennoch verhältnismäßig kurze Wege in die Dortmunder Innenstadt. So werden in Dortmund-Hombruck Einfamilien- oder Doppelhäuser aus dem Bestand mit durchschnittlicher Ausstattung zurzeit im Schnitt für 2.280 €/m² zum Kauf angeboten. Für Neubauten (Häuser nicht älter als 3 Jahre) werden hier im Schnitt 2.620 €/m² verlangt. Zum Vergleich: In den beliebten östlichen Dortmunder Innenstadtlagen werden für Einfamilien- oder Doppelhäuser aus dem Bestand zurzeit im Schnitt rund 2.340 €/m² verlangt.

Ein-/Zweifamilienhäuser Dortmund 2016

StadtteilKaufpreis EUR/m²
Aplerbecker Mark 2.620,00 €
Asseln 2.560,00 €
Berghofen 2.670,00 €
Brackel 2.440,00 €
Brechten 2.160,00 €
Buchholz 2.230,00 €
Derne 2.030,00 €
Eving  3.080,00 €
Holzen 2.780,00 €
Hörde 2.550,00 €
Hostedde 1.920,00 €
Huckarde 2.370,00 €
Innenstadt 2.270,00 €
Kirchhörde  2.990,00 €
Kirchlinde 1.630,00 €
Kurl 2.400,00 €
Lanstrop 2.070,00 €
Lichtendorf 2.260,00 €
Löttringhausen 3.050,00 €
Lücklemberg 2.330,00 €
Marten 1.430,00 €
Mengede 2.210,00 €
Nette 2.200,00 €
Oestrich 1.870,00 €
Rahm 2.330,00 €
Renninghausen 2.740,00 €
Scharnhorst 1.600,00 €
Schüren 2.400,00 €
Sölde 1.890,00 €
Sölderholz 2.510,00 €
Wambel 2.690,00 €
Wickede 1.830,00 €

Marktdaten Dortmund

Wohnungen Dortmund 2016

Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen in Zentrumsnähe bewegt sich unverändert auf hohem Niveau. Beeinflusst durch das urbane Flair einer Großstadt mit zahlreichen Shoppingmöglichkeiten, Cafés, Gastronomie sowie Schulen und Kindergärten wird auch vergleichsweise zahlungskräftiges Klientel in die Citylagen gelockt. Ein Trend der in vielen anderen Ruhrgebietsstädten in diesem Ausmaß nicht beobachtet werden kann. Im vergangenen Jahr konnte die anhaltend gute Nachfragebasis jedoch nicht vollständig befriedigt werden. Dies belegen auch die Verkaufszahlen für 2015: Im letzten Jahr wurden in Dortmund insgesamt 1.861 Wohnungen zu einem Umsatz von 208,1 Mio. Euro veräußert. Dies entspricht einem Rückgang bei den Verkaufszahlen in Höhe von -7,5 Prozent und bei den Umsätzen in Höhe von -9,7 Prozent. Bei Immobilienentwicklern und Interessenten stehen insbesondere das Kreuz-, Klinik- und Kaiserstraßenviertel weiterhin hoch im Kurs. Hier entsteht auf einem ehemaligen Druckereiareal ein Quartier mit 180 Miet- und Eigentumswohnungen. Auch auf dem ehemaligen Güterbahnhofsareal wird neu gebaut: Auf sieben Hektar entstehen hier über 80 zweigeschossige Einfamilienhäuser. Für die Häuser mit einem Grundstück von rd. 250 bis 380 Quadratmeter werden 260.000 bis 320.000 Euro verlangt. Das knappe Angebot in den zentrumsnahen Lagen führt dazu, dass auch schwer marktgängige Wohnungen bspw. in Dachgeschosslage ohne Fahrstuhl nachgefragt werden. Eigentumswohnungen aus dem Bestand werden in den östlichen Lagen der Dortmunder-Innenstadt derzeit im Schnitt zu 1.510 €/m² angeboten. Für Neubauwohnungen werden im Schnitt 2.890 €/m² verlangt.

Eigentumswohnungen Dortmund 2016

StadtteilKaufpreis EUR/m²Miete EUR/m²
Barop 1.240,00 € 7,20 €
Berghofen 2.040,00 € 7,50 €
Bodelschwingh 1.270,00 € 6,40 €
Brackel 1.870,00 € 6,50 €
Brechten 1.340,00 € 6,60 €
Derne 1.390,00 € 5,80 €
Eving  950,00 € 6,10 €
Höchsten 2.720,00 € 7,70 €
Holte 920,00 € 5,90 €
Hombruch 1.820,00 € 7,80 €
Hörde 2.820,00 € 8,70 €
Innenstadt 1.650,00 € 7,30 €
Kirchhörde  2.840,00 € 8,20 €
Kirchlinde 1.190,00 € 5,80 €
Kleinholthausen 1.390,00 € 0,00 €
Lütgendortmund 1.020,00 € 6,60 €
Marten 1.970,00 € 6,60 €
Mengede 2.390,00 € 5,90 €
Neuasseln 1.150,00 € 7,50 €
Oestrich 1.080,00 € 6,50 €
Persebeck 1.940,00 € 5,60 €
Rahm 1.240,00 € 6,10 €
Schanze 2.940,00 € 0,00 €
Scharnhorst 1.220,00 € 5,50 €
Schüren 2.340,00 € 7,40 €
Wambel 1.620,00 € 6,50 €

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